35 Jahre Feuer

Sommerzeit ist Grillzeit!

Schonmal was vom Feuer-Wok gehört?

Ein völlig neues Grill-Gefühl!
Voller Rauchgeschmack.
Ohne lästige und ungesunde Fett-Tropfen im Feuer.
Mit wenigen Holzspänen wird das Grillgut einfach und schnell gewokt....
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Preisverleihung

Wirtschaftsministerin Evelin Lemke überreicht den
Innovationspreis 2014 an den Ofenbauer Stefan Dehn






ÖFEN Stefan Dehn GmbH gewinnt 2014 gleich zwei begehrte Preise

für die Entwicklung einer kompakten Universalbrennkammer mit Speicherkern zur Nachrüstung von historischen Öfen und als Herzstück der neuen Ofenserie zur Einhaltung der Grenzwerte der 1. BImSchV.

Am 15.01.2015 wurde das Unternehmen mit dem Innovationspreis RLP 2014 in der Kategorie Handwerk ausgezeichnet. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke ehrte herausragende Produkte, neue Verfahren und Entwicklungen von Weltneuheiten. Die Preisträger wurden aus über 60 Bewerbern ausgewählt.

Den Seifriz-Preis für Technologietransfer zwischen Handwerk und Wissenschaft erhielt das Unternehmen bereits im November 2014 für seine Zusammenarbeit mit Dr. -Ing. Mohammad Aleysa vom Frauenhofer-Institut Stuttgart. Der Seifriz-Preis wird vom Wirtschaftsblatt Handwerk Magazin zusammen mit der Steinbeis-Stiftung und der Signal-Iduna-Gruppe bundesweit veranstaltet.

Historische Öfen und die Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV)

Seit der Einführung der 1. BImschV am 22.03.2010 verschwinden historische Öfen (vor Bj.1950) nach und nach von der Bildfläche und mit ihnen die kleine, hoch geschätzte Branche der Ofenrestauratoren. Grund: Seit diesem Stichtag dürfen nur noch solche Öfen neu angeschlossen werden, die die Abgaswerte der BImschV nachweisen können. Zwar hat der Gesetzgeber ausdrücklich einen Bestandsschutz für historische Öfen und Herde (Bj. vor 1950) vorgesehen, die vor dem Stichtag bereits an ihrem Standort angeschlossen waren, hat aber für einen Umzug solcher Geräte an neue Standorte keine Sonderregelung geschaffen. Somit wandert manches lieb gewonnene Erbstück auf den Schrott.
Bisher traten in solchen Fällen die wenigen hoch motivierten Ofenrestauratoren auf den Plan. Historische Öfen wurden instand gesetzt, veraltete Technik teilweise erheblich verbessert bzw. für den sparsamen Holzbrand tauglich gemacht. Haben sie doch etwas, was dem modernen Holzofen oft fehlt: schwere gusseiserne Gehäuse und viel Schamotte oder Keramik, die für nachhaltige Heizeffekte gebraucht werden. Manche Öfen wie z.B. der Schweizer Kachelofen oder der Hamburger Kachelofen sind seit mehr als 100 Jahren als Holzbrandöfen konzipiert und schaffen die Abgasgrenzwerte der 1. Version der BImschV aus dem Stand. Aber keiner der kleinen Traditionsbetriebe im klassischen Ofenbau hat die Mittel, solche Öfen einer individuellen Prüfung bei einem Institut zu unterziehen. Somit wird ein großer Teil der kulturhistorisch, technisch und ästhetisch wertvollen Geräte unwiederbringlich von der Bildfläche verschwinden. Auch der Berufsstand des Ofen-Instand-Setzers im klassischen Sinne wird, bis auf wenige Ausnahmen, aussterben.

Die preisgekrönte Technik bietet innovative Lösungen

Der Ofenbau-Fachbetrieb, der seit 1980 mehr als 3000 historische und gebrauchte Öfen instand gesetzt hat, kommt nun pünktlich zur Einführung der 2. Version der 1. BImschV zum 01.01.2015 mit seiner neuen Universaltechnologie auf den Markt, die als kompaktes Innenleben in eine Vielzahl ausgesuchter historischer Feuerstätten eingepflanzt werden kann. Die beiden Brennkammertypen SD-release1 und 2 sind vom Fraunhofer Institut geprüft und zudem mit einer verbrennungstechnischen Neuerung ausgestattet, die es so bisher noch nicht gab.